Duschabtrennung Glas

Kategorie: Arten und Formen

Das moderne Badezimmer dient längst nicht mehr nur zur Körperreinigung. Es soll zur Entspannung und Erholung einladen. Daher wird zunehmend Wert auf eine edle und gleichzeitig komfortable Ausstattung gelegt. Genau genommen ist der Begriff “Badezimmer” nicht mehr zeitgemäß. Passender wäre der Ausdruck “Duschzimmer”, denn das zweckmäßig eingerichtete Badezimmer ist mit einer Dusche ausgestattet. Duschen ist gegenüber dem Baden zeit- und energiesparend. Wo die Duschkabine fehlt, kann durch eine Duschabtrennung aus Glas die Badewanne zur Dusche umfunktioniert werden. Weil Glas abwaschbar ist, eignet es sich hervorragend für den Sanitärbereich.

Dabei ist Glas keineswegs immer glasklar. Es gibt getöntes, strukturiertes und lackiertes Glas in nahezu jeder Farbe. Es ist möglich, Ornamente in Glas einzubrennen und so jeder Duschkabine einen individuellen Glanz zu verschaffen. Eine Dusche findet auch in der kleinsten Nasszelle noch Platz. Es gibt viele Fertigmodelle auf dem Markt, doch mit Duschtrennwänden aus Glas kann man sich eine individuell auf den Raum zugeschnittene Duschkabine aus Glas anfertigen lassen. Die einzelnen Elemente kann man auf verschiedene Weise verbinden. Die Wände werden entweder in einen Rahmen eingesetzt oder man entscheidet sich für eine rahmenlose Variante mit Magnetbeschlägen.

Eine Duschkabine aus Glas ist bruchsicher

Wände und Duschtüren aus Glas werden aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) gefertigt. ESG wird bei der Produktion im Glasofen auf bis zu 600° C erhitzt. Anschließend wird das Glas rasch herunter gekühlt. Das geschieht mit einem Kaltluftgebläse von außen nach innen. So kühlt die Außenseite des Glases schneller ab als der Glaskern. Diese Prozedur macht Einscheiben-Sicherheitsglas enorm stoßfest und unempfindlich gegen Temperaturschwankungen. Selbst bei größter Gewalteinwirkung bricht es nicht wie normales Glas, sondern es zerfällt in unzählige Einzelteilchen ohne scharfe Kanten. Schwerwiegende Verletzungen durch Glasbruch sind damit nahezu ausgeschlossen, was bedeutet, dass man problemlos zu einer Duschkabine aus Glas greifen kann.

Glas ist pflegeleicht

Durch seine glatte Oberfläche ist Glas leicht zu reinigen. Versieht man es mit einer selbstreinigenden Nano-Beschichtung, wird es ­Wasser- und Schmutz abweisend. Dieser Lotos-Effekt lässt Wasser abperlen, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Nano-Beschichtung verhindert auch hässliche Kalkablagerungen. Nachteilig ist, dass diese Beschichtung von Zeit zu Zeit erneuert werden muss. Seit einiger Zeit ist es möglich, die Nano-Beschichtung schon vor dem Brennen im Ofen aufzutragen. Die Beschichtung wird mit eingebrannt und nutzt nicht ab. So bleibt die Duschabtrennung aus Glas für Jahre schön.

Ein besonderes Augenmerk ist allerdings auf die Dichtungsprofile der Duschtüren aus Glas zu richten. Diese Profile an der seitlichen Türöffnung und an der Unterseite der Glastür verschmutzen mit der Zeit durch Seifenreste und bieten damit einen Nährboden für Schimmelpilze. Gerade im feuchtwarmen Klima des Badraums vermehren diese gesundheitsgefährdenden Pilze sich rasant, eine regelmäßige Reinigung dieser Elemente ist daher sehr zu empfehlen.